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Schiefergrubenwanderung im Kaulenbachtal (C25)
  © Kreisverwaltung Cochem-Zell
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Verkehrsanbindungen

 


Einkehrmöglichkeiten


Besichtigungen

Attraktionen

 

Anmerkungen

 


Auskunft

Laubach

Müllenbach

Leienkaul

3 Stunden reine Wanderzeit

gering

Jedermann

Wanderkarte Verbandsgemeinde Kaisersesch (1:25.000)

Zuganschluß Kaisersesch, Bus-Linien 6213
– Enderttakt –, 6034

Einkehrmöglichkeiten Gaststätten in Laubach, Leienkaul und
Müllenbach

Einzelheiten in einer Dokumentation über den
Schieferabbau im Bürgerhaus Müllenbach Tel.: 0 26 53 / 65 81

 

Führung durch Herrn Peters möglich

Attraktionen ehemalige Schiefergruben, Schieferhalden

Die Tour ist nicht sehr lang und könnte durch eine Ergänzung des Wanderweges von/bis Kaisersesch erweitert werden.

Auskunft Tourist-Information der
Verbandsgemeinde Kaisersesch,
Tel.: 0 26 53 / 99 96 15, Fax: 0 26 53 / 99 96 918

     
 
Die Geschichte der Orte Müllenbach, Laubach und Leienkaul ist eng verknüpft mit dem Schieferbergbau. Zwischen den drei Orten liegt das Kaulenbachtal, in dem hauptsächlich der Schieferabbau stattfand. Durch dieses führt der Schiefergrubenwanderweg.

Die folgende Beschreibung beginnt an der Haltestelle Laubach »Abzweigung Lirstal« (536 Meter über NN). Wir überqueren die Straße und gehen ein Stück in den Ort Laubach hinunter. Am ersten Weg biegen wir rechts ab, nach 400 Metern richtenwir uns wieder rechts und stoßen nach wenigen Metern links auf einen Feldweg. Wir befinden uns nun auf der Trasse der ehemaligen Grubenbahn, dem »Bähnchen«. Es verläuft in einigen Windungen talwärts etwa in Nord-Südrichtung. Kurz vor einer eingezäunten Ziegenweide biegen wir links ab, überqueren den Kaulenbach und steigen zum Maria-Schacht auf. Wir gehen am Rande der mächtigen Schieferhalden entlang und erreichen einen Aussichtspunkt, der uns einen umfassenden Überblick über das Kaulenbachtal bietet. Direkt unter uns liegt die Grube Colonia, links in halber Höhe die Escherkaul und im Tal die Herrenwiese.

Der Weg führt über die Klosterheide und folgt einem alten Fahrweg ins Tal. Auf der rechten Wegeseite sehen wir bald Gebäudereste der Grube Escherkaul, dahinter eine steile Feiswand, den einzigen »Tageabbau«, den es im Kaulenbachtal gab. Der Pfad geht nun weiter ins Tal, schwenkt im Tal nach links, schlängelt sich zwischen mächtigen Schutthalden hindurch. Fast am Ende des Pfades tritt der Kaulenbach wieder zutage, der bis hierhin über mehr als 100 Meter in Rohren verläuft. Wir erreichen die Herrenwiese und das untere Ende des Bremsberges, der hinauf nach Leienkaul führt und auf dem mit Seilwinden Schiefer auf Loren hochgezogen wurde. Wir befinden uns auf dem tiefsten Punkt der Wanderung (350 Meter über NN).

Der Weg steigt auf der westlichen Talseite zur Colonia auf. Auf der linken Seite des Plateaus befinden sich Reste der Betriebsgebäude. Vom Rande des Geländes bieten sich imposante Ausblicke. Hier beginnt auch die Trasse der Schiefergrubenbahn, die zuerst im Heuweg in Müllenbach, später auf dem Bahnhot Laubach-Müllenbach endete. Wir folgen dem Bähnchen etwa 250 Meter und biegen nach Müllenbach ab. Rückblickend bieten sich immer wieder interessante Ausblicke ins Kaulenbachtal sowie auf Eifel und Hunsrück.

In Müllenbach folgen wir dem Weg bis zur Kirche. Eine Dokumentation über den Schieferbergbau können wir im Bürgerhaus im Ort besuchen. Es wird eine Führung von Herrn Peters angeboten, Tel.: 0 26 53 / 65 81 und bei der Verbandsgemeinde Kaisersesch, Tel.: 0 26 53 / 99 96 15. Um zur Haltestelle Müllenbach »Friedhof« zu gelangen, biegen wir vor der Kirche rechts ab und folgen der Straße bis zum Denkmal.

Die Rundwanderung dauert ca. 3 Stunden. Erforderlich ist festes Schuhwerk. Einkehrmöglichkeiten bestehen in allen Orten.
   

Karte der Schiefergrubenwanderung im Kaulenbachtal




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