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Hatzenport

 

Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, Kreis Mayen-Koblenz
636 Einwohner, 16 ha Weinbau
 

 

 

hatzenport

 

 

In sonniger Südlage erstreckt sich Hatzenport zwischen der ausgedehnten Mosel und den abrupt beginnenden Weinbergshängen, umgeben von den markanten Felsformationen der Rabenlay und der Kreuzlay und der Insel Hatzenporter Werth.

Der Name des Ortes setzt sich aus zwei Wortteilen zusammen. Die Bedeutung des Wortes »Hatzen« ist umstritten. Es besteht die Möglichkeit, dass es sich vom germanischen Volksstamm der Chatten aus dem hessischen Raum ableitet. Der Wortteil „Port“ stammt aus dem Lateinischen (portus) und weist auf einen Hafen oder eine Furt hin. Demnach war Hatzenport möglicherweise einst die »Furt der Chatten«.

Zentral im imposanten Dorfpanorama steht der 1863 erbaute Fährturm. Über ein Jahrhundert lang wurde eine Fähre mittels eines am Turm befestigten Seils von Hatzenport zum gegenüberliegenden Ufer geleitet, ehe sich der Fährbetrieb mit dem Bau der Moselbrücke 1972 im benachbarten Löf nicht mehr rentierte und eingestellt wurde. Heute dient der Fährturm noch als Wahrzeichen im Wappen des Ortes.

 

Ein weiteres prägendes Bauwerk ist die St. Johannes Kirche, die inmitten der Terrassenweinberge auf einer Anhöhe über dem Dorf thront. Von der ursprünglichen Erbauung um 1280 stammt nur noch der Turm, Langhaus und Chor sind aus der Zeit um 1480. Der ungewöhnliche Standort außerhalb des Dorfes lässt vermuten, dass dort bereits in vorchristlicher Zeit ein Heiligtum existiert hat. Unmittelbar vor der Kirche ist ein üppiger Kräutergarten angelegt.

Am Dorfmittelpunkt befindet sich die ebenfalls sehenswerte St. Rochus Kirche von 1869, die im Jahr 1909 um den Hauptturm erweitert wurde.

Rund um Hatzenport lädt eine Vielzahl an Pfaden durch Wald und Weinberge zum Wandern ein. Besonders empfehlenswert sind das Schrumpftal, das sich vorbei an alten Mühlen und dichtem Wald von der Mosel ins Maifeld schlängelt, und der Traumpfad »Hatzenporter Laysteig«, der malerische Aussichten über das Tal zu bieten hat. Der Wanderer passiert die im Berghang gelegene Wetterstation und, sofern es ihm möglich ist, anspruchsvolle Kletterpassagen. Ausruhen lässt es sich am wiesenbewachsenen Ufer der Mosel oder in einer der ansässigen Gastronomien.

(Text: Simon Ibald)

 

Ausflug ins Maifeld nach Münstermaifeld und zur Burg Pyrmont

 

 

 


 

 

Jährliche Feste:
Hatzenporter Sommersonnenwende: Mitte Juni
Wein- und Heimatfest: Ende Juli
St. Rochus Kirmes: Ende August

Weinlagen:
Kirchberg, Stolzenberg, Burg Bischofsstein

Informationen:
Fremdenverkehrs- und Heimatverein Hatzenport e.V.
Moselstr. 58
56332 Hatzenport
Tel. 02605 / 952485
Fax 02605 / 952487
e-Mail: fremdenverkehrsverein@hatzenport.de


 
 
 

 

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