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Kobern

 

Ortsteil von Kobern-Gondorf, Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, Kreis Mayen-Koblenz
Gesamtgemeinde: 2979 Einwohner, 2836 ha, davon 43 ha Weinbau u. 710 ha Wald
 

 

 

kobern

 

 

Der Goloring oberhalb von Kobern ist eines der ältesten Heiligtümer unserer Region. Er entstand in der Hallstattzeit (1200-600 v. Chr.) und ist ein Zeugnis für die lange, kontinuierliche Besiedlung des Moselraumes. In Kobern fanden sich keltische Reste und in der Römerzeit stand hier ein wichtiges Kastell, in dem u. a. der Feldherr Germanicus samt Familie (Sohn Caligula wurde später Kaiser) zeitweise lebte.

Ein Schüler des heiligen Maximin, der heilige Lubentius betreute schon im 4. Jahrhunder eine frühchristliche Gemeinde in Kobern. Seine Gebeine wurden später hier aufbewahrt und verehrt. Noch wichtiger für den Ort war allerdings der Kopf des Apostel Matthias, den der Kreuzritter Heinrich II. von Isenburg-Kobern in Damiette in Unterägypten entwendet und 1221 mitgebracht hatte.

 

Für diese Reliquie wurde eine spätromanische Kapelle errichtet, die in Grundriss und Form deutlich vom Orient beeinflusst ist.

Sie liegt hoch über dem Ort auf dem Berggrat, den unterhalb noch weitere Ruinen (Unterburg) schmücken. Im Ort selbst ist vor allem der Marktplatz mit den umliegenden Gassen sehenswert. In der Kirchstraße 1 steht das wahrscheinlich älteste erhaltene deutsche Fachwerkhaus aus dem Jahre 1321.


Kobern um 1830

 

 


 

 

Informationen:
Touristikbüro Kobern-Gondorf
Lennigstr.12-14
56330 Kobern-Gondorf
Tel.  02607-1055
Fax.02607-961946
 
 

 

Untermosel

 

 


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