Senheim-Senhals

 

Verbandsgemeinde Cochem-Land, Kreis Cochem-Zell,
578 Einwohner, 1261 ha, davon 76 ha Weinbau und 799 ha Wald

 

In ein schönes Seitental hinein zieht sich der Weinort Senheim, der mit dem gegenüberliegenden Senhals eine Gemeinde bildet. Im Mittelalter erreichte durch das Bachtal aus dem Hunsrück die Fernstraße Frankfurt-Niederlande hier ihren Moselübergang. Senheim unterstand nicht wie die meisten Moselgemeinden dem Kurfürsten in Trier, sondern gehörte zur protestantischen Grafschaft Sponheim, die Besitzungen an der Nahe und im Hunsrück umfasste.

Der große Brand des Jahres 1839 vernichtete fast die gesamte historische Bausubstanz des Ortes. Neben dem Zehnthof, dem Zehntgroßkelterhaus, dem Fronhof und einigen Wohnhäusern blieb der Turm der alten Vogtei (1305), des Sitzes der vom Grafen eingesetzten Vögte vom Feuer verschont.

In diesem Jahrhundert begann er zu verfallen und wurde in aufwendiger, mehrjähriger Arbeit liebevoll wiederhergestellt und zu einer Werkstattgalerie und Künstlerbegegnungstätte ausgebaut.

Vor dem Ort liegt das große Becken des Senheimer Hafens, in dem nicht nur die Berufsschifffahrt einen Stützpunkt hat, sondern auch Motor- und Segelboote liegen. Zwischen Hafen und Mosel der Campingplatz.

Senhals ist der kleinere Teil der Doppelgemeinde und liegt am linken Moselufer, durch die Straßenbrücke mit Senheim verbunden.

Es reicht mit seinen schönen Fachwerkbauten direkt ans Moselufer und ist durch einen Hügelrücken von der Bundesstraße und ihrem Lärm getrennt. So zeigt sich Senhals als kleines, ruhiges Winzerdorf mit der sehenswerten Magdalenen-Kapelle.

 

Aktivitäten in Senheim-Senhals

Wandern auf dem Moselsteig, dem Wein-Leerpfad oder durch den Skulpturenpark.

Tennisanlage

Sportboothafen

 

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