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Briedeler Wanderweg BR3


© Hermann Thur

 

blick auf briedel

 


ca 7 km, ca 300 hm, ca 3 Stunden


Dieser Rundwanderweg durch das Wanderparadies der Briedeler Schweiz führt überwiegend über schmale Naturpfade. Die Aussichtspunkten und Schutzhütten bieten unvergessliche Eindrücke in die Landschaft der Mosel.

Wir beginnen unsere Wanderung am Brunnenplatz um nach 40 m schon die steile Sündstrasse hinauf zu gehen. Am Ortsende bei der Kreuzwegstation können wir auf der Sitzgruppe rasten und schon einen ersten Blick über die Dächer von Briedel schweifen lassen. An der folgenden Straßengabel halten wir uns links und streben dem Waldgebiet in dem steilen Prallhang des Hamm zu. Nach 300 m an der Wegbiegung marschieren wir geradeaus den schmalen Fußpfad entlang in den Wald. Immer wieder kommt ein Felssporn mit einer Ruhebank, von der aus wir den Blick ins Tal schweifen lassen und uns in der Stille am Gezwitscher der vielen Vögel erfreuen.

An der Weggabel weiter geradeaus Richtung Zell. Mehrere große Ameisennester am Pfadrand, zwingen uns, sie vorsichtig zu umgehen. Der schmale Pfad weitet sich zu einem Weg, auf dem wir munter voranschreiten. Eine Wegkreuzung wird überquert und auf schmalen Pfad geht's weiter Richtung Beinter Kopf. Nach 100 m mündet die Mosel-Erlebnis-Route in unseren Pfad. Wir schwenken nun hier rechts hoch auf den M=Moselhöhenweg und erklettern auf dem Serpentinenpfad durch Laub- und Nadelwald die Höhe.

Oben angekommen treffen wir auf den Jakobsweg und schlendern auf diesem und dem parallel verlaufenden M-Weg nach rechts, um nach 250 m den überwältigenden Aussichtspunkt Schöne Aussicht mit Schutzhütte und Grillplatz zu erreichen. Wir trinken ein Gläschen des mitgebrachten Briedeler Weines und genießen die Sicht über den Moselbogen um den Barl und die Fernsicht weit in die Eifel. Unsere Kinder tollen derweil auf Schaukel und Klettergerüst herum.

Frisch erholt geht's rechts leicht bergab wieder Richtung Briedel. Der ruhige und schattige Waldweg bringt uns nach ca 500 m zum nächsten Aussichtspunkt, der Wilhelmshöhe, auch hier mit Schutzhütte, Grillstelle und Spielplatz.

50 m zurück und dann rechts. Nach 250 m stehen wir vor der alten Sündkapelle, die uns zu einer besinnlichen Pause einlädt. Hier kommt der steile Sündweg aus dem Tal herauf, auf dem früher die Briedeler Ihre Äcker auf der Briedeler Heck aufsuchten.

Viele Wanderwege führen hier sternförmig zusammen. Wir orientieren uns und spazieren unseren BR3 wieder hinein in den Wald. An einer Abzweigung zur Wilhelmshöhe vorbei und nach dann 100 zweigt links der Steilpfad hinab in den Hang in Richtung Hindenburglay.

Der Pfad führt serpentinenartig nach unten und wir erreichen einen weiteren gepflegten Aussichtspunkt, die Hindenburglay mit kleiner Schutzhütte. Nach ausgiebigem Staunen wandern wir auf dem Weg geradeaus weiter. Nach 600 m treffen wir auf den Sündweg, den wir nun rechts talwärts beschreiten und der uns wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückbringt.

In einem Winzerkeller oder Gasthaus schlürfen wir ein gutes Glas Briedeler Herzchen und erinnern uns an die vielen Eindrücke unserer Wanderung.

 



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