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Martinslay



© Hermann Thur


Viele Generationen Briedeler Jungen schichteten auf diesem Felskopf in den Weinbergen hinter dem Ort das Martinsfeuer auf, das dann am Kirmessamstag, dem Tag des Schutzpatrons unserer Pfarrkirche, hoch über Briedel loderte.

Wochenlang zogen die Kinder durch die Straßen und sammelten alles Brennbare mit dem Ruf: »Hot da nix firt Mertesfeier...« Und schleppten alles über schmale Pfade hoch hinauf, denn Wege gab´s noch nicht. Die größeren Jungen zog es in den angrenzenden Wald, wo die Bäume gefällt und mit vereinter Kraft zur Feuerstelle geschleppt wurden. Das gab so manchen Rüffel vom Förster.

In den letzten Jahren wurde das Martinsfeuer auf die gegenüberliegende Moselseite verlegt wo man es vom Festplatz und der Fackelzugstrecke besser sehen kann. Der Aufbau erfolgt heute durch die Gemeindearbeiter mit umweltfreundlichen Holzresten.

Im Rahmen der Flurbereinigung wurden die Weinberge mit Wegen erschlossen, sodass man heute bequem zur Martinslay wandern oder fahren kann. Der schöne Blick über den Ort und über die St. Martin-Kirche hinein in den Moselbogen und die Wälder des Wandergebietes
der Briedeler Schweiz bewogen die Gemeinde im Jahre 2004, hier oben eine Schutzhütte zu errichten. Die Aufbaugemeinschaft Briedel hat erfreulicherweise die Finanzierung des Baumaterials übernommen, ehrenamtliche Helfer richteten den Platz und erbauten die Hütte.
Einige Winzer bieten heute hier oben kleine Weinproben inmitten der Reben an.

 



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