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Trier St. Maximin um 1830

 

Auszug aus dem Buch »Mit Carl Bodmer von Trier nach Koblenz«

 

 

 

Trier Maximin 3

 

 

Die Entstehung dieser Abtei reicht, der Tradition zufolge, bis in das vierte Jahrhundert unserer Zeitrechnung, wo auf Veranlassung jener frommen Kaiserin, deren Andenken in den Rhein- und Moselgegenden so weitverbreitet als wohlbegründet ist, der Heilige Agritius, den man auch als den ersten Bischof der Trierischen Kirche betrachtet, auf dieser Kaiserlichen Domäne eine Kapelle zu Ehren des Evangelisten Johannes weihte. An dieser Kapelle gründete (333) Johannes von Antiochien eine Kongregation mit der Regel des heiligen Basilius, die später der berühmten Benedictinischen weichen musste. Als man aber die Gebeine des heiligen Maximinus aus Aquitanien hierher versetzte, erhielt Kirche und Abtei nach ihm den Namen. Wie die älteste in Deutschland, so war sie auch die reichste. Ihre Besitzungen, durch Kaiser und Könige, Fürsten und Herren allmählich vergrössert, gingen über den   Hunsrück hinaus bis an den Rheinstrom; eben so war sie im Luxemburgischen wohlbegütert. Ihre jährlichen Einkünfte schätzte man in den bessten Zeiten auf mehr denn 200.000 Reichsgulden. Sie hatte einen ausgedehnten Lehnshof, indem sie Fürsten und Grafen, unter jenen das weit verbreitete Gesamthaus Salm zu ihren Vasallen zählte. In St. Maximin war es, wie die Sage ferner berichtet, in einer von jenen Zisternen, in welchen Rictius Varus die Leichname der Märtyrer zusammengehäuft hatte, wo der heilige Athanasius, durch Constantin von seinem Bistume verjagt und zur Verbannung verurteilt, mehrere Jahre in völliger Verborgenheit lebte, und jenes berühmte Symbolum verfasste, welches noch jetzt seinen Namen führt.

 

 

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