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Jesuitenkirche in Koblenz

 

Die Jesuitenkirche wird heute auch Citykirche genannt und steht am Jesuitenplatz neben dem ehemaligen Jesuitenkolleg, indem heute das Rathaus von Koblenz untergebracht ist.

Vor dem Bau der Kirche, im 13. Jahrhundert gründete sich das Zisterzienserinnenkloster „St. Maria in der Lehr“. 1580 wurden die Ordensschwestern vom Trierer Erzbischof Jakob von Eltz  auf die Insel Niederwerth versetzt und er gab den Klosterbau den Jesuiten. Im 17. Jahrhundert wurde die goetische Kirche ausgenommen vom Chor abgerissen. 1588 bis 1701 wurden die heute noch bestehenden Neubauten für das Kloster und das Kolleg errichtet, die Kirche wurde von 1613 bis 1617 gebaut. Kurz nach der Fertigstellung löste sich der Jesuitenorden auf und die Kirche wurde zu einer Fillialkirche der St. Kastor. In den Jahren 1852 und 1918 ging die Jesuitenkirche immer wieder in den Besitz der Jesuiten über. Bei den Luftangriffen auf Koblenz im zweiten Weltkrieg wurde das Gotteshaus weitestgehend zerstört und die Ruine 1956 abgerissen, allerdings blieb die Sakristei erhalten. Somit entstand von 1958-1959 ein Neubau von Gottfried Böhm, der die Kirche wieder komplettierte.  Bis sie im Juni 2004 die Arnsteiner Patres übernahmen. 

 

Adresse:

 

Jesuitenkirche bei Google Maps

 

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