Matthiaskapelle

 

Kobern-Gondorf

 

Die im Ortsteil Kobern gelegene Matthiaskapelle wurde etwa 1220/40 von Ritter Heinrich ll. von Isenburg erbaut, weil er das Haupt des Apostels Matthias von einem Kreuzzuges mitbrachte. Allerdings befand sich das Reliquie schon 1347 nicht mehr in der Kapelle, sondern im Trierer Dom. Der sechseckige Bau mit etwa 11 Metern Durchmesser wurde 1819 an Preußen verkauft. 1336 wurde die Kapelle durch das Eingreifen des Königs Friedrich Wilhelm lV. vor dem verfall gerettet und von 1892 bis 1894 restauriert. Heute kann man die Martthiaskapelle an Wochenenden in den Sommermonaten besichtigen. In der Nähe befindet sich die Oberburg.