Wittlich

 

Kreisstadt
ca. 19000 Einwohner, 4921 ha, davon 45 ha Weinbau und 1407 ha Wald

 

Teils zur Eifel und teils zur Mosel gehörig, fühlt sich die Stadt Wittlich wie der Kreis, dessen Hauptstadt sie ist. Nach den Hauptorten Bernkastel und Wittlich benannt, umfasst er das Moseltal von Trittenheim bis Reil, aber auch (neben weiten Bereichen im Hunsrück) Teile der Eifel bis hinauf nach Manderscheid.

Wittlich selbst liegt am Rande der Wittlicher Senke, einem fruchtbaren und klimatisch begünstigten Becken, in dem neben dem Wein, der an den Südhängen gedeiht, auch Tabak auf weiten Feldern angebaut wird.

Dieser Raum wird sicher schon sehr früh besiedelt worden sein, ein Zeugnis dafür sind die Reste einer frühgeschichtlichen Fliehburg auf dem »Tempelkopf«. Die Stadt Wittlich ist aus einer keltischen Siedlung hervorgegangen, die in römischer Zeit »vitelliacum« genannt wurde. Bedeutendstes Zeugnis aus jener Zeit ist die römische Villa, deren Reste - zum Teil von der Autobahn überbaut - direkt an der Lieser liegen und teilweise wieder hergestellt sind.

Im frühen Mittelalter, als die mächtigen Herren im Verschenken von großen Ländereien samt lebendem Inventar noch großzügig waren, kam das Liesergebiet mit Wittlich durch eine Schenkung des Merowingerkönigs Dagobert I. (639) in den Besitz des Trierer Erzbischofs. Bis zum Jahre 1794, als der Kurstaat aufgelöst wurde, hatten die Trierer Kirchenfürsten in Wittlich das Sagen.

Seit dem Beginn unseres Jahrhunderts siedelten sich größere Betriebe in Wittlich an, die Entwicklung zur modernen Industrie- und Verwaltungsstadt begann. Dem Touristen hat Wittlich nicht nur ein schönes, altes Zentrum, sondern auch die jährliche Attraktion der »Säubrenner-Kirmes« zu bieten, die regelmäßig zehntausende Besucher anlockt und manches Schweinchen das Leben kostet.

 

Aktivitäten in Wittlich

Besuch in der Städtischen Galerie für moderne Kunst

Schwimmen im Vitelliusbad.

Minigolf

Wandern auf der Route der Wittlicher Säubrenner, der Mühlenroute oder der Meulenwaldroute.